Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern
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Termine

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8. Internationale Münchner Friedenskonferenz
04. – 07. Februar 2010

Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg


Pressemeldung v. 20.1.2010
Zum 8. Mal in Reihe wird der Trägerkreis Friedenskonferenz in München die Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz ausrichten.
Die andauernden Kriege und Konflikte zeigen, dass das auf der Sicherheitskonferenz vorherrschende Denken weder Frieden noch Sicherheit für
die Menschen bewirkt, sondern die Welt immer unsicherer macht und in dieSackgasse führt.
Die „Internationale Münchner Friedenskonferenz“ beschäftigt sich seit 2003mit der Überwindung des überholten Sicherheitsdenkens durch militärische
Dominanz. Sie stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden durch Interessensausgleich erreicht werden kann.
Beim Internationalen Forum am 6.2. sprechen eine Friedensaktivistin ausKolumbien, ein Journalist, der Beispiele für friedliche Konfliktlösung
untersucht hat, sowie eine prominente Vertreterin der politischen Opposition in USA.
Die aktuelle Diskussionsrunde greift die Situation in Afghanistan auf und stellt Konzepte für einen Friedensprozess zur Diskussion.


Pressekonferenz am Donnerstag, 28.1.2010, um 11.00 Uhr im Presseclub München, Marienplatz 22
zur Vorstellung des Programms der Friedenskonferenz


Programmpunkte der Friedenskonferenz 2010
(Stand 20.1.2010)


Samstag 6.2.2010 im Alten Rathaus um 18.00 Uhr:

Internationales Forum
„Frieden und Gerechtigkeit gestalten“
mit:


Neu: Michael Henderson, Großbritannien, Autor von "Die Macht der Vergebung".
Entfeindung und friedliche Konfliktlösung- wie geht das?

Alejandra Londono Kolumbien, Mitarbeiterin im Jugendnetzwerk “Red Juvenil“:
Arbeit für Entmilitarisierung, Kriegsdienstverweigerung und gegen
Zwangsrekrutierung im Bürgerkrieg in Kolumbien.

Cynthia McKinney USA, ehem. Kongressabgeordnete, Präsidentschaftskandidatin
der Grünen Partei 2008: Chancen ziviler und gewaltfreier Politik der USA aus
der Sicht einer Oppositionspolitikerin


Sonntag 31.1.2010 Pfarrsaal St Anna, 11.30 Uhr
Friedensgebet der Religionen
(Hinweis: im gedruckten Prospekt ist hierzu eine falsche Uhrzeit angegeben)

Donnerstag 4.2.2010 DGB- Haus, 19.00 Uhr
Multimediavortrag von Peter Bürger „Kriegsbildermaschine – Militarismus im Kino"

Freitag 5.2.2010 DGB- Haus, 19.30 Uhr
Aktuelle Diskussionsrunde: „Afghanistan - Wege aus der Sackgasse“.
mit Christoph Hoerstel, Herbert Sahlmann und Jürgen Rose,

Sonntag 7.2.2010 DGB-Haus, 10.00 - 13.00 Uhr
Diskussionsforum mit den Referenten des internationalen Forums.
Frau Asha Hagi aus Somalia, Trägerin des alternativen Nobelpreises 2008, hat
aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.


Für Rückfragen: Thomas Rödl, 089 89 62 34 46

www.friedenskonferenz.info

Internationale Münchner Friedenskonferenz, 4.2. - 7.2. 2010

Kontakt Trägerkreis und Organisation: Thomas Rödl, Geschäftsführer des
Helmut-Michael-Vogel Bildungswerks der DFG-VK Bayern, Schwanthalerstr.133,
80339 München, Tel 089 - 89 62 34 46 (Di - Do 11- 17 Uhr); Fax 089 834 15 18.
Aktuelle Informationen unter: www.friedenskonferenz.info

wir bitten um Spenden: Konto 33 60 68 851 des HMV-Bildungswerkes bei der
Postbank Nürnberg, BLZ 760 100 85

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Veranstaltungsreihe "Kolumbien: Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit"
mit Alejandra Londono Bustamante von Red Juvenil Medellin
5. bis. 11. Februar 2010



Fr., 5.02., 20 Uhr in Nürnberg, Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1

6. und 7.02. in München: Teilnahme am Internationalen Forum der
Internationalen Münchner Friedenskonferenz

Mo., 8.02., 19.30 Uhr in Nottuln, Evangelisches Johanneshaus, Dülmener Straße

Mi., 10.02., 20 Uhr in Bremen, Villa Ichon, Goetheplatz 4

Do., 11.02., 19.30 Uhr in Offenbach/M., Buchladen am Markt, Wilhelmsplatz 12

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien, der vom Militär, verschiedenen
Guerillagruppen wie auch paramilitärischen Kräften ausgetragen wird, ist der
längste und blutigste in der jüngeren Geschichte Lateinamerikas. Tausende
fallen ihm jedes Jahr zum Opfer. Die Zivilbevölkerung - insbesondere auf dem
Land - leidet am stärksten: Mehr als vier Millionen Menschen wurden in den
letzten beiden Jahrzehnten zu Flüchtlingen im eigenen Land. Entwurzelt leben
sie meist in den Slums der Großstädte.

In Kolumbien gibt es aber auch viele Gruppen und Organisationen, die sich
für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Gerade unter Jugendlichen gibt es
Bewegungen, die mit Seminaren, Musik- und Veranstaltungsangeboten,
Kriegsdienstverweigerung und direkten Aktionen eine Kultur der
Gewaltfreiheit als Alternative leben.

Eine dieser Gruppen ist Red Juvenil Medellin. "Wir sind in erster Linie
KriegsdienstverweigerInnen und lehnen Militär und Armee ab", erklärt zum
Beispiel Paula Galeano, die in der Gruppe aktiv ist. "Aber wir versuchen
auch die sozialen und ökonomischen Ursachen der Konflikte zu sehen und
mischen uns in diesen Bereichen ein. Wir kämpfen gegen transnationale
Konzerne sowie die allgemeine Ungerechtigkeit und Diskriminierung in unserem
Land."

Auf ihre Aktionen bereiten sich die Mitglieder und Freunde von Red Juvenil
in Seminaren und Workshops über zivilen Ungehorsam vor. Die kreativen Formen
des gewalfreien Widerstandes sind bestechend und attraktiv zugleich,
irritieren und provozieren zum Nachdenken.

Auf den Veranstaltungen wir Alejandra Londono Bustamante, eine Aktive der
Gruppe, über die Situation in Kolumbien und die aktuellsten Entwicklungen
berichten. Sie wird schildern, wie sich Red Juvenil in einem Land voller
Gewalt für Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit einsetzt.

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Träger der Veranstaltungsreihe sind Connection e.V. und das
Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Wir danken für die
Förderung durch den Katholischen Fonds.

Unsere Referentin

Die 26-jährige Alejandra Londono Bustamante ist seit acht Jahren bei Red
Juvenil Medellin aktiv. Sie studiert Geschichte an der Universität in
Medellin.

Weitere Informationen finden Sie unter www.Connection-eV.de/z.php?ID=930