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Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern

Nachfolgend finden Sie Informationen und Texte, die im Zusammenhang mit den Projekten des HMV- Bildungswerkes entstanden sind.


Bundeswehr Nein Danke – Warum wir das Militär ablehnen

Fast jeder Staat auf der Welt beansprucht für sich das Recht, eine Armee aufzustellen. Zur Begründung wird meist angeführt, man müsse sich schützen können. Doch Militär dient immer anderen Zwecken: der Erhaltung und Ausweitung von Macht, der Durchsetzung von Interessen, der Kontrolle von Territorium und der Zerstörung von gegnerischen Militärstrukturen im Krieg, falls für nötig erachtet (mehr ….)
 
Dieser Artikel erschien redaktionell leicht verändert in der DDS, Zeitschrift der GEW Bayern, September 2016, hier zum Ausdrucken und zur Verwendung:
Bundeswehr Nein Danke (als pdf)
 
Faltblatt "Wozu Bundeswehr"
 
 
Warum uns die Bundeswehr nicht schützt

Immer wieder wird behauptet, die Bundeswehr sei nach wie vor notwendig, um Deutschland notfalls gegen einen Angreifer verteidigen zu können. Doch die Bundeswehr soll in Zukunft vor allem international eingesetzt werden, unter anderem zur Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen. Außerdem gilt: militärische Verteidigung schützt nicht, sie führt zur Selbstzerstörung (mehr....)
 
 
Wie die Abschaffung der Bundeswehr praktisch funktionieren könnte...
 
Die PazifistInnen vertreten die Forderung nach Abschaffung der Bundeswehr seit etwas mehr als 20 Jahren. Konsens bei den MilitärabschafferInnen ist, dass es einen langen Prozeß gesellschaftlicher Diskussion geben wird, bis es eine relevante und qualifizierte Mehrheit für diese Politik geben wird. In diesem Prozeß wird man auch immer wieder die Modalitäten der Abschaffung diskutieren müssen. (mehr)
 
 
Frieden schaffen - mit militärischen Mitteln nicht zu machen

In den Verlautbarungen von Regierung und Militärführung wird gern betont, Frieden zu schaffen sei der eigentliche Auftrag der Bundeswehr. Selbst wenn dies tatsächlich die Aufgabe des deutschen Militärs wäre – sie ließe sich letztlich nicht durchzuführen. Denn wirklicher Friede ist mit kriegerischen Mitteln nicht zu erreichen (mehr ...)
 
 
PR fürs Militär: Jugendoffiziere an der Schule

Sie sind für ihren Job hervorragend ausgebildet, sie sind eloquent und sie versuchen, Jugendliche im Sinn des Militärs zu beeinflussen: Jugendoffiziere der Bundeswehr. Auf Einladung von Schulen kommen sie in die Klasse und halten dort Vorträge (mehr...)
 
 
Unterrichtsvorbereitung vom Verteidigungsministerium

Die Bundeswehr versucht nicht nur, Schülerinnen und Schüler direkt durch die Auftritte von Jugendoffizieren in Schulklassen zu beeinflussen. Sie will auch auf die Unterrichtsgestaltung von LehrerInnen einwirken. Dazu dienen ihr attraktiv und professionell gestaltete Unterrichtsmaterialien, die ein unabhängig wirkender Verein herausgibt (mehr.....)
 
 
POL&IS - der simulierte Krieg im Klassenzimmer

Ein besonderes Kapitel in Sachen Bundeswehr-PR ist das Simulationsspiel „Politik und Internationale Sicherheit“, POL&IS. Jugendoffiziere spielen es mit SchülerInnen ab der 10. Jahrgangsstufe. Es soll Wissen über die Abläufe internationaler Politik vermitteln. Problematisch: Das Spiel suggeriert, dass der Einsatz von militärischen Mitteln oft alternativlos ist (mehr...)
 
Zivile Konfliktbearbeitung
 
Statt militärischer Interventionen können Konflikte frühzeitig mit zivilen und politischen Mitteln bearbeitet werden.

Zivile Konfliktbearbeitung meint die Einflussnahme auf Konflikte mit zivilen, diplomatischen, rechtsstaatlichen oder gewaltfreien Mitteln zum Zwecke der Vermeidung von Krieg und Bürgerkrieg. Konflikte wird es immer geben, aber sie müssen nicht notwendigerweise zu Krieg führen. Konflikte lassen sich bearbeiten, aushalten oder lösen. Es gibt viele Anzeichen zur Erkennung von kriegsträchtigen Konflikten.

Wer Kriege verhindern will, darf den Konfliktparteien keine Mordwerkzeuge liefern,

muss rechtzeitig diejenigen Gruppen politisch unterstützen, die für Demokratie, Menschenrechte und Gewaltfreiheit eintreten, muss den Dialog zwischen verfeindeten Gruppen fördern. Mehr zum Thema

Faltblatt Zivile Konfliktbearbeitung

 

Für den Schutz der Menschenrechte durch Prävention.
 

Der Trägerkreis der Münchner Friedenskonferenz hat ein Manifest "Schutz der Menschenrechte durch Prävention" erarbeitet. In der Präambel des Textes wird betont, man akzeptiere „die Verantwortung der Staaten wie der Zivilgesellschaft für den Schutz der Menschen vor Verbrechen wie Völkermord, Vertreibung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Krieg sei jedoch kein Mittel, um Konflikte zu lösen oder Menschenrechte zu schützen. Das hätten die Militärinterventionen des Westens bzw. der USA und ihrer Verbündeten der letzten Jahrzehnte bewiesen: Sie „sind alle gescheitert, gemessen an ihren vorgegebenen Zielen wie Einhaltung der Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.“

Notwendig ist deshalb ein grundsätzlich neuer Ansatz für die Verhinderung von Kriegen und den Schutz der Menschenrechte: „Die Antwort auf die Spirale der Gewalt kann nur die Rückgewinnung der Vision der Entmilitarisierung der Politik und der allgemeinen und vollständigen Abrüstung sein.“

Wie aber lässt sich Friedenspolitik konkret umsetzen, welche Foren und Institutionen braucht man dazu? Hier weist das Manifest den Vereinten Nationen und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE, eine wichtige Rolle zu. Beide, heißt es im Text, seien „grundlegende Foren für zivile Konfliktbearbeitung zwischen den Staaten und sollten als solche umfassend akzeptiert und genutzt werden.“

der ganze Text
(überarbeitete Version vom Januar 2017)
 

Friedenspolitik der Bundesrepublik Deutschland?

Nach der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist „das deutsche Volk“ „vom Willen beseelt, dem Frieden der Welt zu dienen“. Die Artikel 26 und 24 des Grundgesetzes verbieten einen Angriffskrieg und ermöglichen die Einordnung der Bundesrepublik in ein System gemeinsamer Sicherheit. Wie steht es um die Umsetzung des Verfassungsauftrages in die politische Praxis? Einige Aspekte dieser Frage beleuchtet der Beitrag von Thomas Rödl beim Expertenhearing im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz 2016. Der ganze Beitrag hier


Die Rolle Deutschlands im Krieg gegen den Terrorismus

Der folgende Beitrag wurde als Einführung zur Veranstaltung mit der US-amerikanischen Friedensgruppe "Code Pink" vorgetragen. diese Gruppe engagiert sich gegen die Kriege der USA und speziell gegen die Kriegsführung mit bewaffneten Drohnen. Deutschland unterstützt diese Kriege politisch und strategisch,  weil die US-amerikanischen Streitkräfte von deutschem Gebiet aus operieren können.

Der ganze Beitrag hier


Abrüstung und Rüstungskonversion

Ca. 70 000 Beschäftigte arbeiten in der Rüstungsindustrie, bei ca. 40 Millionen Beschäftigten in Deutschland (2012)

Es gibt keine aktuelle und umfassende Bestandsaufnahme der Zahl der Beschäftigten im Bereich Rüstung und Militär.

In vielen Artikeln und Beiträgen wird die Zahl 70 000 genannt, eine Quelle für diese Zahl ist nicht bekannt.

Das HMV-Bildungswerk in Bayern beschäftigt sich mit Umfang und Bedeutung der Rüstungsindustrie.

Im November 2012 war es Mitveranstalter einer  Tagung zur Rolle der Rüstungswirtschaft in Bayern.

Die Dokumentation der Tagung im November 2012: "Bayern unter Waffen!  Wirtschaft ohne Rüstung - geht das?"  derzeit nur noch online verfügbar.

Überlegungen zur Konversion der Rüstungsindustrie sind im Faltblatt: Umstellung fördern! (von 2008) zu finden, das in Zusammenarbeit mit dem HMV-Bildungswerk entstanden ist.


                   
Diehl - Porträt einer deutschen Waffenfabrik

"Diehl - Porträt einer deutschen Waffenfabrik", Broschüre, 40 Seiten,
Bezug über DFG-VK München, 3.- € zuz. Versandkosten (DFG-VK-München, Schwanthalerstr.133, 80339 München).

Hier zum Lesen -              Diehl-1 als PDF-Datei
Die Erarbeitung einer solchen Broschüre kostet...
Falls Sie diese Broschüre nützlich finden, bitten wir um eine Spende an das
Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk (steuerbegünstig).

IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00

herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

 

 


Politischer Pazifismus konkret:


Grundsatzprogramm der DFG-VK: http://www.dfg-vk-bayern.de/grundsatzprogramm.html

Positionspapier der DFG-VK „Für eine Politik der Abrüstung und Entmilitarisierung“

Das Positionspapier enthält eine Aktuelle Bestandsaufnahme des politischen Umfelds für unsere Friedenspolitik, politische Forderungen und Beschreibung der Arbeitsfelder der DFG-VK.
Sie finden hier das }}} Positionspapier der DFG-VK {{{ als PDF-Datei. 

 

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