Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern
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Projekte des Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerkes

Projekte 2009

6.2. - 8.2. 09 Internationale Münchner Friedenskonferenz

Organisation in Zusammenarbeit mit dem Trägerkreis (Finanzplanung, Werbung, Mitarbeit am Konzept, Koordination technische Umsetzung, Referentenkontakte, Org Presse- u. Medienarbeit, Internetpräsenz etc.)
Internationales Forum mit Jakob v. Uexküll, Mary-Wynne Ashford und Prof. Werner Ruf, best besucht mit 400 Menschen im Alten Rathaus.
Gute Presseresonanz, hämischer Kommentar in der SZ, daraufhin viele Leserbriefe, zugänglich über die Internetseite.
Aktuelle Runde mit PolitikerInnen zu aktuellen Fragen der Friedenspolitik; Konzept, Ablauf, Referentenauswahl und Kontakte

Dokumentation der Friedenskonferenz: Abschreiben der Tonaufzeichnungen und Redaktionsarbeit koordinieren, die Hauptvorträge sind über Internet zugänglich.


1.4.09 Multimediavortrag und Diskussion
Der unterhaltsame Krieg. Kriegspropaganda durch Hollywood und Co.
Mit Peter Bürger.
Kooperation zwischen Publik Forum LeserIni, Club Voltaire, Pax Christi, ver.di Jugend, DFG-VK Gruppe Münchenn
Ca. 40 BesucherInnen im Gewerkschaftshaus. Wiederholung der Veranstaltung im Rahmen der Friedenskonferenz 2010 beschlossen


6.4.09. Vortrag und Diskussion
Politik der Verantwortung.
Lesung von Dr. Detlef Bald aus seinem gleichnamigen Buch;
in Kooperation mit Club Voltaire und DFG-VK München;
Ca. 50 BesucherInnen im Fraunhofertheater
Ankündigung  in SZ und AZ mit kurzer Buchbesprechung und Foto von Bald.


21.6. - 24.6. Evangelischer Kirchentag in Bremen
Organisation des Standes am Markt der Möglichkeiten unter dem Motto „Schritte zur Abrüstung“ in Kooperation mit Landesverb. NRW u. Bayern. Ansprache der BesucherInnen mit der „Botschaft für den Frieden“


10.7. Augsburg, 13.7. Erlangen, 14.7. Nürnberg, Rundreise mit Vortrag und Diskussion
Was wollen wir in Afghanistan?
Koordination und Mitveranstaltung der Vortragsreihe mit Andreas Zumach,
unterschiedliche Kooperationspartner in den einzelnen Orten.
In Nürnberg im „Eckstein“ war dank der breiten, im Vorfeld organisierten Werbemaßnahmen die VA ehr gut besucht. Es gab im großen Saal vom Eckstein kaum noch einen freien Platz und 80 Personen folgten dem Vortrag des Journalisten und Autor Andreas Zumach und stiegen anschließend in eine spannende Diskussion mit dem Referenten ein.

Veranstaltung in Erlangen im Gewerkschaftshaus mit ca. 40 BesuchernInnen


14.11.09 Tagesseminar, München

Methoden, Aktionsformen und Medien der friedenspolitischen Öffentlichkeitsarbeit,
am Beispiel der Friedensfahrradtour. 25 TeilnehmerInnen

Themen: Herkömmliche Methoden wie Infostand, Fahradkorso; Ausgestaltung des Fahrradkorsos mit Fahnen und Spruchtafeln; Kontaktmedien für PassantInnen: Flugblatt mit Anreiz (Keksi, Quiz); Gestaltung der Informationsstände; Presse- und Medienarbeit (Recherche, Kontakte, Präsentation);
Fortentwicklung der Präsentation durch Straßentheater und die Erarbeitung einer Performance (eine „Statue“ mit Personen, Musik, Spruchtafeln,  die in symbolischer Sprache Krieg und Frieden thematisieren.
Diskussion praktischer  Maßnahmen zur Verbesserung der Abläufe und Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit.


23.11.09 Vortrag und Diskussion im  Eine-Welt-Haus, München

Folter im Kampf gegen den Terror -
Guantanamo - ein Prozeß, der Öffentlichkeit braucht,
mit Gonzalo Boye, Madrid

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) München, HMV- Bildungswerk der DFG-VK Bayern, die Fachschaft Jura der LMU München, der Republikanische Anwältinnenund Anwälteverein e.V. (RAV), die Initiative bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die Anti-Folter-Gruppe von Amnesty International, Bezirk München und Oberbayern, mit freundlicher Unterstützung der Holtfort-Stiftung, der Hagemann-Stiftung, des Alumni- und Fördervereins der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München e.V., sowie des Kurt-Eisner- Vereins der Rosa-Luxemburg Stiftung Bayern.

Bei der Veranstaltung waren ca. 75 TeilnehmerInnen anwesend, ca drei Viertel StudentInnen. (Nicht alle TelnehmerInnen haben sich in die TN-Listen eingetragen) Entgegen der ursprünglichen Ankündigung war bei der Veranstaltung auch Rechtsanwalt Docke auf dem Podium, der durch den Fall Murnat Kurnaz in den Medien breiter bekannt geworden ist. Frau Claudia Neher moderierte die Veranstaltung und ließ abwechselnd Gonzalo Boye und Bernhard Docke zu Wort kommen. Damit wurde von zwei Seiten - die Geschichte von Murat Kurnaz und die Strafanzeige gegen die Bush-Administration durch Gonzalo Boye - das „System Guantanamo“ beleuchtet. Es wurde deutlich daß auch die Bundesregierung dieses System unterstützt hat. Die gesamte Veranstaltung zeigte die Möglichkeiten aber auch die Schwierigkeiten auf, mit rechtsstaatlichen Mitteln gegen Folterregime, in diesem Fall die USA, vorzugehen.


Donnerstag, 10.12.09, 19.30 Uhr, Jugend-Informationszentrum München

Marschbefehl verweigert - Ein US-Deserteur sucht Asyl
Vortrag von und Diskussion mit dem US- Deserteur André Shepherd, der sich einem weiteren Einsatz im Irak entzogen hat. Vortrag und Diskussion.

Veranstalter: DFG-VK Gruppe München, HMV-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK, Jugendclub Courage in der DFG-VK München; Munich American Peace Committee; Bayerischer Flüchtlingsrat.


André Shepherd ging mit 27 Jahren zur US-Armee mit der Hoffnung, Pilot werden zu können, weil er keine andere Perspektive auf dem Arbeitsmarkt sah. Zudem wollte er gegen Unterdrückung und Terror kämpfen. Die US-Armee entschied, dass er Mechaniker für die Apache-Hubschrauber werden solle. Nach einer kurzen Stationierung in Katterbach (Bayern) kam er 2004 für ein halbes Jahr in den Irak.
Die Realität des Krieges weckte Zweifel. Recherchen nach seinem Einsatz bestätigten seine Bedenken am Kriegseinsatz. Schließlich entschied er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen.
Diese Entscheidung ist mutig angesichts der drohenden Konsequenzen. Auch unter dem neuen US-Präsidenten Barack Obama bleibt André Shepherd von Strafverfolgung und Inhaftierung bedroht. Zudem werden Deserteure unehrenhaft aus der Armee entlassen, womit sie in den USA als Verräter ausgegrenzt werden und kaum eine Chance auf einen Job haben.
Im November 2008 beantragte André Shepherd Asyl in Deutschland. Er beruft sich dabei auf die Qualifizierungsrichtlinie der Europäischen Union. Mit ihr sollen die geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen.
Presseberichte zum Fall Shepherd in der Münchner Abendzeitung und in der Süddeutschen Zeitung.
Das HMV- Bildungswerk war auch Mitveranstalter der gleichen Veranstaltung am 11.12. 09 in Burghausen.


Faltblattreihe des HMV- Bildungswerkes
in Zusammenarbeit mit der AG Schritte zur Abrüstung:

neu erarbeitet:         „Die NATO überwinden - Schritte zur Abrüstung gehen“
neu aufgelegt:         „Konflikte zivil bearbeiten“
aktualisierte Neuauflage:     „Verhandeln statt schießen“

Neuerarbeitung des Materials „Botschaft für den Frieden“

alle zugänglich und bestellbar über www.schritte-zur-abruestung.de

Konzeptionelle Arbeiten zur Kampagne Schritte zur Abrüstung, zusammengefaßt in dem Artikel:  „Schritte zur Abrüstung - Theorie und Praxis einer friedenspolitischen Kampagne“, erschienen im Forum Pazifismus, No 1-09


Sendungen in der Reihe Friedensforum bei Radio Lora 2009:
5.1.09 „Vom Verteidigungsbündnis zur Interventionsmacht - 60 Jahre NATO“
Gespräch mit Dr. Detlef Bald, Historiker und Friedensforscher in München.
2.3. 09 „Globale Bedrohung für den Frieden – Zivile Antworten“.
Unter diesem Motto stand die internationale Münchner Friedenskonferenz 2009. Die Sendung bringt Auszüge aus den Referaten, die bei der Konferenz gehalten wurden
4.5.09: „Der Krieg im Kino“
mit Teilen eines Vortrags von Peter Bürger bei einer Veranstaltung im Münchner Gewerkschaftshaus.
6.7. 09: „Reden statt schießen – die Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung“
Wir schildern in dieser Sendung am Beispiel des Sudan, wie Konflikte mit friedlichen Mitteln entschärft werden können.
7.9. 09 „Nie wieder Barras, nie wieder Krieg“, zum 70. Jahrestag des Beginns des zweiten Weltkrieges. Gespräch mit Heinz Huber, Jahrgang 1927, Vorsitzender der Internationale der Kriegsdienstgegner in München bis 1983.
2.11. 09  1.: „Europa marschiert“ - die Rolle der EU als Militärmacht. 
2.:Interview mit  Deserteur Andre Shepherd


Publikationen

Dokumentationen der Internationalen Münchner Friedenskonferenz
2003, 2005, 2006, 2007, 2008
Restexemplare vorhanden, die Dokumentationen von 2007 und 2008 sind als pdf - datei auf www.friedenskonferenz.info verfügbar.

Pazifismus im Zeitalter der Globalisierung. Dokumentation der gleichnamigen Tagung im Oktober 2003 in Ludwigsburg. (Brosch A 4)

Menschenrechte Ja - Krieg Nein
Reader zum Kosovo-Krieg Hg. H-M-V-Bildungswerk, März 2000;
Text und Redaktion: Thomas Rödl; 70 Seiten A 4 geleimt

Zivil Handeln. Gewaltfreie Alternativen zur militärischen Intervention.
Hg. H-M-V-Bildungswerk in Zusammenarbeit mit  der AG Friedenspädagogik, München 1998, ISBN No 3-923121-21-0. Text und Redaktion: Thomas Rödl. Broschüre A 5

Armeen für den Notfall oder gibt es einen gerechten Krieg?
Dokumentation der gleichnamigen Tagung. (Brosch. A5) Okt 98 (vergriffen)

Halbzeit für rot-grün - Perspektiven für Friedenspolitik
Dokumentation der Tagung, Brosch A 5, 70 S. (vergriffen)


Faltblattreihe

Menschenrechte Ja - Krieg Nein                     (Auflage 20 000 Stk.)  vergriffen
Wozu Bundeswehr                                         (Auflage 30 000 Stk.)
Umstellung fördern (Rüstungskonversion)        (Auflage 15000 Stk)
Sicherheit vor Terror?                                     (Auflage 20 000 Stk.) vergriffen
Rüstungsexporte stoppen!                                (Auflage 20 000 Stk.)
Europa abrüsten                                               (Auflage 10 000 Stk)
Auslandseinsätze beenden                                (Auflage 15 000 Stk)
Verhandeln statt Schießen (Afghanistan)            (Auflage 85 000 Stk)

Produktion und Vertrieb jeweils in Zusammenarbeit mit der DFG-VK, inhaltliche Erarbeitung von Thomas Rödl in Zusammenarbeit mit den Aktiven der DFG-VK München.
Alle Faltblätter sind verfügbar und bestellbar über www.schritte-zur-abruestung.de



Projekte 2008

Internationale Friedenskonferenz, 2.-10.2.. München.
„Friedenspolitik angesichts Klimawandel und Energiekrise“, mit Ursula Sladek, Sabour Zamani, Hans-Christof von Sponeck u.a. Herausgabe einer Dokumentation der Konferenz.
In Zusammenarbeit mit dem Trägerkreis Friedenskonferenz und den Kulturreferat der LH München.
(ca 600 TeilnehmerInnen gesamt)

Lesung aus dem Buch von Joshua Key „Ich bin ein Deserteur“, in München 17.3., in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und der DFG-VK München, 70 BesucherInnen;
in Augsburg am 3.11.08, in Zusammenarbeit mit der Augsburger Friedensinitiative, Beitrag zur Augsburger Friedenswoche.

Seminar am 12.4. in Nürnberg: “Lobbyarbeit konkret“

am Beispiel der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei"

Aus der Einladung: Die Kampagne fordert: Ein atomwaffenfreies Deutschland bis spätestens 2010-  als Teil einer Welt ohne Atomwaffen. Sie ist im Sommer 2007 mit verschiedenen Aktionen gestartet. Damit soll der Druck auf die Politik intensiviert werden, Deutschland zur atomwaffenfreien Zone zu erklären. Die Chancen dafür werden zunehmend besser. Es gibt  neue Initiativen zur Abschaffung der Atomwaffen im Rahmen der UNO. Alle Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag haben mittlerweile Anträge an die Bundesregierung zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland gestellt. Die Grünen haben auf ihrem Parteitag im November die Kampagne offiziell unterstützt. Die SPD hat ein atomwaffenfreies Deutschland als Ziel in ihrem Hamburger Programm verankert.
Referent: Tobias Bollinger, Student, Mitarbeiter im Europäischen Jugendnetzwerk für atomare Abrüstung (BANg), Friedenswerkstatt Mutlangen; Jugendreferent für die Kampagne „unsere Zukunft - atomwaffenfrei“; Referent des Projekts: Atomwaffenpolitik: lernen - erfahren -mitgestalten.

Erlangen 6. Mai 08: Verhandeln statt schießen - den Afghanistan Krieg beenden. Mit Christoph Hörstel  (langjähriger Afghanistankenner) und Monty Schädel (DFG-VK). zur Darstellung und Diskussion der Situation in Afghanistan und möglichen Alternativen, insbesondere von deutscher Seite aus.
Mehr als 50 BesucherInnen - fast alle blieben bis zum Schluss des langen Abends!


21. November , München, Theaterstück der Berliner Compagnie. Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Friedensbündnis, Unterstützung des Kulturreferats der LH München. 230 BesucherInnen, beeindruckende Vorstellung.

Inhaltlich zum Theaterstück:
Das Stück war inhaltlich und von der Inszenierung sehr gut - diese Meinung teilten auch alle BesucherInnen, die sich mir gegenüber geäußert haben. Mit minimaler Ausstattung - die Leiter - , Lichteffekten, Musik und der Bewegung der Gruppe ist es dem Ensemble gelungen, Stimmungsbilder zu erzeugen und den Zuschauer mitzunehmen von einer Szene zur nächsten und die Rollen- bzw. Szenenwechsel, z.B. von der afghanischen Familie hin zum US-Präsidenten und seinem Beraterkreis nachvollziehbar zu machen.
M.E. ist es in dem Stück sehr gut gelungen, die Verbindung der „großen“ politischen Ebene mit dem Schicksal einer fiktiven afghanischen Familie herzustellen. Wobei diese Fiktion an vielen Stellen untermauert wurde mit realen Zitaten von G.W. Bush, seinem „Sicherheits“berater Brzezinski, oder mit Berichten der Frauenrechtsorganisation RAWA.
Nach dem Stück nahmen an der von uns angebotenen Diskussionsrunde ca. 30 InteressentInnen Teil. Im Foyer des Anton-Fingerle- Bildungszentrums war dafür leider keine gute Situation gegeben, ein Teil der Leute mußte stehen. Als Gesprächspartner standen H.G Fries und weitere Mitglieder des Ensembles zur Verfügung. Die Diskussion konzentrierte sich schnell auf 3- 4 Leute.


Erarbeitung einer Argumentationshilfe zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. (5 Seiten DinA 4)
Diese Argumentationshilfe ...
-soll Hilfestellung geben im Umgang mit den populistischen Argumenten die von Parteien und Medien immer wieder genannt werden, um den Bundeswehreinsatz in A. rechtfertigen,
- soll der Vorbereitung von Aktionen und Gesprächen mit Entscheidungsträgern dienen;
- ist knapp und schlagwortartig gehalten, um einen schnellen Überblick zu ermöglichen.
Diese Argumentationshilfe ist - zusammen mit anderen Materialien - erhältlich über die Homepage www.schritte-zur-abruestung.de oder auf anfrage im Büro des Bildungswerkes.


Und außerdem:

Inhaltliche Zuarbeit zur Sendereihe „Friedensforum“ zu den Themen „Atomraketen - Abwehren oder Abschaffen“, „Hoffnung für Afghanistan“, „Rüstungsindustrie in Bayern“ und „Atomwaffen abschaffen“.
Fortsetzung der Sammlung und Strukturierung von Informationen zur Rüstungsindustrie in Bayern.
Erarbeitung eines Werbeblattes: „Friedensarbeit Fördern“ und Aktualisierung und Füllung des Internet-Auftrittes des Bildungswerkes.




Projekte 2007

Aufbau der Internet-Präsenz des Bildungswerkes: www.hmv-bildungswerk.de

Internationale Friedenskonferenz Thema: „Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt“, mit Johan Galtung, Bernd Niehaus, Prof. Hans-Peter Dürr, Rathaus, München; Herausgabe einer Dokumentation der Konferenz

Stand beim Evangelischen Kirchentag in Köln, Juni 2007, Beitrag zu Afghanistan-Diskussion

Zusammenstellung von Materialien zu Militärstützpunkten in Bayern (nicht publiziert)

Radiobeitrag: Netzwerk Friedenssteuer, August 07

Fachtagung „Von der Verteidigung zur Intervention“, Schweinfurt, Gewerkschaftshaus, 28.9. - 29.9. 07, mit Christoph Hörstel, Journalist, Tobias Pflüger, MdEP, Christiane Ernst-Zettel, Hauptfeldwebel, u. weitere. ca 60 TN

Veranstaltungsreihe: „Stimmen gegen den Krieg“, 6.11. Augsburg, Augustanaforum
25.10., München, Eine Welt- Haus; 26.10. Erlangen

Faltblattreihe Neu: „Auslandseinsätze beenden“, zus. mit Bertha-von-Suttner-Stiftung

Projekt: Konzept einer Postkartenserie und korrespondierender Internetpräsenz zu friedenspolitischen Themen.



Projekte 2006

Internationale Friedenskonferenz, München, Rathaus, in Kooperation mit Trägerkreis und Kulturreferat, Thema „Friedensprozesse, Erfahrungen und Hoffnungen;
Herausgabe der Dokumentation der Friedenskonferenz, Aufbau der Internetpräsenz www.friedenskonferenz.info

Start der Sendereihe bei Radio Lora zu friedenspolitischen Themen, alle 2 Monate

Seminar: Die Friedensfahrradtour als Form der friedenspolitischen Öffentlichkeitsarbeit, in Babenhausen, 24.6. - 25.6.06

Veranstaltungen:  „Stimmen für Frieden und Verständigung“ - Kriegsdienstverweigerung in Israel, München, 17.11.

„Abwehr von Terrorismus, Aufbau von Demokratie?“, Augsburg, 16.11.06, Universität, Teil der Friedenswochen



Projekte 2005


Internationale Friedenskonferenz, München, Rathaus; Herausgabe einer Dokumentation

Infostand beim Evangelischen Kirchentag in Hannover, Materialien „Zivil handeln“

Herausgabe der Video-Dokumentation der Friedens-Fahrradtour, technische  Realisation von Willfried Jaspers, Quer-TV Mainz; Inhaltliche Zuarbeit - Daten und Fakten zur Rüstungsindustrie in Bayern und Baden-Württemberg.

Faltblatt zum Einstein Jahr: Einstein als Pazifist, die Atombewaffnung, die Kriegsdienstverweigerung

Überarbeitung der Ausstellungstafeln: „Gewaltfrei handeln - Schritte zur Abrüstung2

Nov. 2005, München: „50 Jahre Bundeswehr“, mit Dr. Detlef Bald, Vortrag und Diskussion



Projekte 2004

Lesung „Versteck Dich, wen sie schießen“ mit dem Autor Jürgen Grässlin, 16.1.04, München, in Kooperation mit der Internationalen Frauenliga und Pax Christi, 40 BesucherInnen

Internationale öffentliche Friedenskonferenz „Frieden und Gerechtigkeit gestalten- Nein zum Krieg“, 5.2.- 7.2. 2004. Programm und Kooperationspartner s. Belegexemplar des Faltblattes. Beitrag des Bildungswerkes im Bereich Konzepterarbeitung, Programmvorbereitung, Kontakte zu ReferentInnen, auch international, Koordination der Vorbereitung, Gestaltung der Werbung, Finanzabwicklung und Abrechnung.

Konzeption und Organisation von Fachtagungen:
„Aktualität des Pazifismus“, Mai 04, Kassel, Kassel, eintägig, ca 20 TN
„Abrüstungspolitik aktuell“, 25. September 04, Kassel, eintägig, ca. 20 TN
Beitrag des Bildungswerkes: Konzepterarbeitung zus mit den Kooperationspartnern Themenabsprache mit ReferentInnen, Finanzplanung und Abwicklung.

Herausgabe von Themenfaltblättern:
Überarbeitung Thema Konversion „Umstellung fördern!“ (Text und Redaktion durch Projektleiter des Bildungswerkes; Neu: „Europa abrüsten!“; „Abrüstung statt Sozialabbau“, hier jeweils Zuarbeit und Mitwirkung bei der Texterarbeitung, Mitwirkung und Beratung bei der Gestaltung; Projektabwicklung, Spendenwerbung zur Finanzierung, Abrechnung (s. Belegexemplare)

Interne Arbeitsbereiche 2004: Umstrukturierung der Arbeitsteilung zwischen Kasse und Geschäftsführung, Vorbereitung der Internetpräsenz des Bildungswerkes.


Projekte 2003

Friedenskonferenz Februar 2003 (s. gesonderter Bericht, Programm)
(mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München)
Dokumentation der Friedenskonferenz 2003 (s. Kopie von Titel und Impressum), Broschüre DIN A4, 90 S., geleimt.

Seminar Verteidigungspolitische Richtlinien, 26.7.03. Video-Präsentation und Vortrag Dr. Bald, München, im eine-Welt-Haus, ca 30 TN

„Die Verteidigungspolitischen Richtlinien“, in Zusammenarbeit mit der DFG-VK Augsburg
4.11.03; 12 TN, Info- und Diskusionsabend.

Fachtagung: „Pazifismus im Zeitalter der Globalisierung“, Ludwigsburg, 4. Okt 03,
ca. 70 TN, Referenten: Andreas Zumach, Tobias Pflüger, Werner Rätz.
Dazu hat das Bildungswerk eine Dokumentation erstellt - s. Kopie von Titel und Inhaltsverzeichnis.

Theater:  „Human Bombing“, Berliner Compagnie, 8.11.03, München, in Kooperation u.a. mit der VHS München Ost, 180 TN, s. Bericht im Infobrief 2-03

Diskussionsrunde “Friedensplan für Tschetschenien”, 19.11.03, München, Eine -Welt-Haus, ca 80 TN, mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. (s. Kopie Flugblatt

Interne Arbeiten: Überarbeitung der Satzung und des Erscheinungsbildes des Bildungswerkes, Gründung eines Beirates für das Bildungswerk, Aufbau einer InteressentInnendatei



Projekte 2002

„Friedensarbeit in Israel- Nahostkonflikt ohne Ende“
mit  Keren Assaf, Kriegsdienstverweigerin, New Profile, Israel; April 2002


„Deutsche Interessen und die Rolle der Bundeswehr“
mit Volker Böge; Diskussionsrunde mit VertreterInnen von attac, DFG-VK, Studis für Frieden und Pax Christi. (Juli 2002)


- Neu: Koordinationsstelle für die Vorbereitung einer „Friedenskonferenz“ parallel zur internationalen „Wehrkundetagung“ in München im Jahr 2003.
Tätigkeiten dafür: Protokolle, Einladungen, Strukturierung der Arbeitsgruppe; Erarbeiten von Konzeptpapieren für die Konferenz.


Projekte 2001


Halbzeit für Rot-Grün - Perspektiven für Friedenspolitik Januar 2001
Fachtagung für die Friedensbewegung, ca 45 TeilnehmerInnen, vorwiegend aus München. Dazu wurde eine Dokumentation erstellt. (250 Stück, vergriffen)

Rüstungskonversion
Erarbeitung und Produktion von vier Tafeln zur Erweiterung der Impulsausstellung „BRD öhne Armee- gewaltfrei handeln“. Parallel dazu Erarbeitung eines Info-Faltblattes „Umstellung fördern“. Zuschuss von Bertha-von-Suttner-Stiftung und Kirchlicher Entwicklungsdienst Bayern

Dokumentation der Fahrradtour „Europa ohne Armeen“
Das Heftchen im Format A5 enthält viele Bilder von der Radl-Tour und die Dokumentation der außerordentlich guten Resonanz der Aktion in der regionalen Presse.

Deutscher Evangelischer Krichentag
Das Bildungswerk war mit Ausstellung und Stand auf dem Kirchentag in Frankfurt am Main vertreten.

Dokumentation „Bayerischer Friedenspreis“
In der vom Bildungswerk herausgegebenen Dokumentation werden die bei der Preisverleihung gehaltenen Reden dokumentiert. Heiner Häberlein war Vorsitzender der DFG-VK Bayern von 1975 bis 1988 und wesentlich an der Gründung des HMV-Bildungswerkes beteiligt. Unter vielen anderen Aktionen hat er 1987 den „Olof-Palme-Friedensmarsch für ein atomwaffenfreies Europa“ initiiert. Heute widmet er seine Zeit dem  Projekt „Vertrauen überwindet Grenzen“ – Begegnung von bayerischen und tschechischen SchülerInnen.

Faltblatt “Sicherheit vor Terror?”
In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern der DFG-VK und dem HMV Bildungswerk wurde das Faltblatt herausgebracht. Die Auflage betrug 20.000 St., die größtenteils verteilt ist.

Friedenswochen
In Augsburg und Nürnberg wurden Friedenswochen  durchgeführt, an denen sich jeweils das HMV Bildungswerk als Mitveranstalter beteiligte.

Round-Table-Gespräch “Was tun gegen Terror und Krieg?”
Das HMV Bildungswerk trat als Veranstalter auf. Thomas Rödl referierte zum Thema „Ursachen des Terrorismus“. Er bietet diesen Vortrag auch für weitere Veranstaltungen an.

Marktwirtschaft statt Kapitalismus ?
Das HMV-Bildungswerk und die „Christen für gerechte Wirtschaftsordnung“ waren Partner bei der Veranstaltung am 23.11.01 im Werkhaus in München. Referenten waren Bernd Thomas  und Paul Kleiser.



Projekte 2000 und vorher


„Widerstand nicht nur in Zeiten des Krieges“
Bojan  Kovacev, Belgrad, berichtete über die Situation der Opposition in Serbien, über die Situation der Flüchtlinge und Deserteure;  Juni 99

„Gewaltfrei handeln im Kosovo“
mit Lynn Back, USA, Quäkerin, Mitarbeiterin im Balkan Peace Team, Nov. 99

Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst in Rußland und der Krieg in Tschetschenien
mit Nikolaj Chramov, antimilitaristische Organisation, Moskau; März 2000

Soldatenmütter aus St.Petersburg berichten
mit Ella Polyakova und Elena Vilenskaya aus St. Petersburg,  Nov.2000


„Armeen für den Notfall  oder gibt es einen gerechten Krieg?“
mit Kurt Haymann, Peter Gingold und Thomas Rödl  (Oktober 98)

„Weichenstellung für Entmilitarisierung“
in Zusammenarbeit mit der Bertha- von- Suttner Stiftung der DFG-VK, mit Dr. Peter Strutynski, Dr. Tilmann Evers und Jürgen Grässlin, April 1999 in Kassel

„(Kein) Asyl für Deserteure“
Seminar in Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat, mit Rudi Friedrich (Connection e.V.), Cemal Sinci (Izmir), Darko K. (Belgrad) und Christian Wunner (Bay. Flüchtlingsrat) (Dezember 99)

„Halbzeit für rot-grün - Perspektiven für Friedenspolitik“
mit Dieter Bricke, Lothar Liebsch und Regina Hagen (Januar 2001)