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Fast jeder Staat auf der Welt beansprucht für sich das Recht, eine Armee aufzustellen. Zur Begründung wird meist angeführt, man müsse sich schützen können. Doch Militär dient immer anderen Zwecken: der Erhaltung und Ausweitung von Macht, der Durchsetzung von Interessen, der Kontrolle von Territorium und der Zerstörung von gegnerischen Militärstrukturen im Krieg, falls für nötig erachtet (mehr ….)
In den Verlautbarungen von Regierung und Militärführung wird gern betont, Frieden zu schaffen sei der eigentliche Auftrag der Bundeswehr. Selbst wenn dies tatsächlich die Aufgabe des deutschen Militärs wäre – sie ließe sich letztlich nicht durchzuführen. Denn wirklicher Friede ist mit kriegerischen Mitteln nicht zu erreichen (mehr ...)
Sie sind für ihren Job hervorragend ausgebildet, sie sind eloquent und sie versuchen, Jugendliche im Sinn des Militärs zu beeinflussen: Jugendoffiziere der Bundeswehr. Auf Einladung von Schulen kommen sie in die Klasse und halten dort Vorträge (mehr...)
Unterrichtsvorbereitung vom Verteidigungsministerium
Die Bundeswehr versucht nicht nur, Schülerinnen und Schüler direkt durch die Auftritte von Jugendoffizieren in Schulklassen zu beeinflussen. Sie will auch auf die Unterrichtsgestaltung von LehrerInnen einwirken. Dazu dienen ihr attraktiv und professionell gestaltete Unterrichtsmaterialien, die ein unabhängig wirkender Verein herausgibt (mehr.....)
Ein besonderes Kapitel in Sachen Bundeswehr-PR ist das Simulationsspiel „Politik und Internationale Sicherheit“, POL&IS. Jugendoffiziere spielen es mit SchülerInnen ab der 10. Jahrgangsstufe. Es soll Wissen über die Abläufe internationaler Politik vermitteln. Problematisch: Das Spiel suggeriert, dass der Einsatz von militärischen Mitteln oft alternativlos ist (mehr...)