Logo Helmut-Michael-Vogel

Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern

Krieg und Faschismus verhindern

Politischer Pazifismus will Kriege und Faschismus unmöglich machen durch allgemeine und vollständige Abrüstung und durch die Verwirklichung von politischer, sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit. Durch die Einführung von gewaltfreier Konfliktlösung und die Respektierung der Menschenrechte.

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg und dem Ende der Nazi-Herrschaft war die Welt schon  im „Kalten Krieg“ zwischen Ost und West. Abschreckung, militärische Stärke und Totrüsten des Gegners waren die zentralen Konzepte der Militärpolitik der NATO. Das Grundgesetz der BRD von 1949 zieht die Konsequenzen aus Faschismus und Krieg. Die Führung eines Angriffskrieges ist verboten (Art 26 GG). Deutschland soll sich in die UNO einfügen und der internationalen Gerichtsbarkeit beitreten (Art. 24 GG). Unter den Vorzeichen des Kalten Krieges wurde die Wehrpflicht wieder eingeführt, die BRD in die NATO integriert  und die Bundeswehr aufgestellt - „nur zur Verteidigung“.

Das war der erste Schritt zurück zu einem souveränen Staat, der seine Militärmacht für seine nationalen Interessen einsetzen kann. Seit ca. 20 Jahren ist die Aufgabe der deutschen Militärpolitik, die Freiheit der Handelswege und den Zugriff auf Ressourcen zu sichern.

Die Beschränkungen der deutschen Militärmacht durch das Grundgesetz und die Charta der UN wurden Schritt für Schritt ausgehebelt. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr dienen den deutschen nationalen und wirtschaftlichen Interessen, so der Ex- Präsident Köhler, und die Ex- Verteidigungsminister zu Guttenberg und de Maiziere.

Der Krieg gegen Jugoslawien 1999 mit Beteiligung der Bundeswehr  sollte diesen Staat  zerstückeln  und die Teilrepubliken den europäischen Wirtschaftsinteressen unterordnen (1).  Dieser Krieg war völkerrechtswidrig. (2)

Die NATO als Gesamtheit oder in wechselnden Koalitionen führt  seither  immer wieder Krieg, unter Missachtung des Völkerrechts, zur Beseitigung von Regierungen und zur Besetzung von Machtpositionen,  z.B. im Irak, Afghanistan und in Libyen.

„Krieg gegen Terror“ dient als Vorwand.

Mit dem Slogan "Nie wieder Auschwitz“ wollte Außenminister Fischer 1999 die Zustimmung der BürgerInnen zum Krieg gewinnen. An die 200 000 Menschen in Jugoslawien wurden durch den Krieg getötet, nicht durch Vernichtungslager wie Auschwitz. Die ehrliche Aussage, "wir wollen unsere Interessen durchsetzen", wäre von der Mehrheit der BürgerInnen nicht akzeptiert worden.

Politischer Pazifismus will Faschismus und Kriege verhindern durch die allgemeine und vollständige Abrüstung und die Verwirklichung von politischer, sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit. Er wendet sich ebenso gegen nationalistische und rassistische Ideologien, die Gewalt erzeugen.

Pazifismus stört die deutsche Militärpolitik!

Viele Informationen und Arguemnte finden sie hier: www.no-militar.org

Hinweis auf Materialien:

 

Mehr in unseren Materialien: (links)

Rüstungsexporte stoppen (2017)

Wozu Bundeswehr?

Sicherheit vor Terror

Krieg- Diktatur- Armut- Flucht

Kalter Krieg- heisser Krieg- Abrüsten

 

Manifest: Schutz der Menschenrechte durch Prävention

Programm der DFG-VK und Positionspapier

 

Home :: Impressum